Fotoblicke: erwachen

Fotoblicke: erwachen

Heute gibts keinen langen Blogbeitrag (der ist aber schon im Entstehen ;-)), sondern ich präsentiere euch einfach ganz kurz ein Bild und seine Entstehungsgeschichte. Einer meiner bisher beeindruckendsten „Fotoblicke“ aus dem Jahr 2021.

„Ob wir heute nochmal die Sonne sehen?“ – wenn du um 4 Uhr früh aufstehst, damit du um 5 Uhr für eine Sonnenaufgangswanderung starten kannst und unsicher ist, ob die Sonne überhaupt durch die Wolken kommt… dann kannst du es wortwörtlich nur sportlich nehmen, wenn’s nichts mit dem Sonnenaufgang wird. Denn zumindest den Morgensport hast du dann schon hinter dir.

Die Wettervorhersage war so naja, kein Regen aber vermutlich auch nicht wirklich viel Sonne. Manchmal gehts aber nicht nur darum, ob die Wetterkarte das „Go“ gibt, sondern einfach darum rauszukommen. Im Dunklen zu einer Wanderung aufzubrechen und mitzuerleben, wie die Natur erwacht und der Tag beginnt, ist ein Erlebnis das ich jedem ans Herz legen kann. Für mich noch schöner: wenn ich das ganze vom Gipfel eines Berges beobachten kann. Also wurde der Fotorucksack am Vorabend gepackt:

  • Kamera (Sony a7III)
  • Weitwinkelobjektiv (Sony 20mm f1.8)
  • Standard-Objektiv (Sony 24-105mm f4)
  • Tele-Objektiv (Sigma 100-400mm f5.6-f6.3)
  • Filterset (Graufilter und Grauverlaufsfilter)
  • Stativ
  • warmes Gewand für den Gipfel (die Tour fand im Spätwinter statt)
  • Stirnlampe
  • und in der Früh kamen dann noch Tee und Frühstück dazu

Um kurz vor 5 waren wir dann am Parkplatz und sind dann auch gleich losmarschiert – schließlich wollten wir pünktlich am Gipfel sein. Auch wenn die Sonne sich vielleicht nicht zeigen würde. Als wir dann oben angekommen sind, war erstmal wirklich nicht arg viel Spannung am Himmel zu sehen. Aber dann ging es los! Ich habe selten so schöne Lichtstimmungen gesehen, wie an diesem Morgen!

Das Bild ist mit dem Teleobjektiv aufgenommen, die Brennweite sind 252mm. Dadurch können störende Elemente durch eine geschickte Wahl des eher engen Bildausschnitts ausgeblendet werden. Zusätzlich wirkt die Landschaft durch die lange Brennweite verdichtet. Das Bild ist eher dunkel gehalten (Belichtungszeit 1/13s bei ISO 100 und wenig Umgebungslicht), dadurch wird die intensive Farbe des Himmels noch verstärkt, da die dunklen Bergrücken am Rand wie eine Vignette wirken.

Für mich war dieser Sonnenaufgang wieder einmal der Beweis dafür, dass es sich auch auszahlt, unterwegs zu sein selbst wenn der Wetterbericht nicht mit 100%iger Sicherheit tolles Fotowetter vorhersagt!

Hinweis: Da in diesem Beitrag Marken genannt oder verlinkt wurden, handelt es sich um Werbung. Unabhängig davon, ob es eine Gegenleistung gab oder nicht.

This Post Has 2 Comments

  1. Wow, wahnsinns Stimmung. Die Bergkette die hinten verschwindet aber auch noch gut erahnen lässt.

    1. Danke! Es war ein wirkliches Glück so eine Stimmung zu erleben!

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